Gastronomen sollen ab dem 01.07.2020 für einen begrenzten Zeitraum steuerlich entlastet werden. Das hat die Große Koalition in einer Sondersitzung am 22.04.2020 beschlossen. Demnach soll die Mehrwertsteuer für Speisen bis zum 30.06.2021 auf sieben Prozent herabgesenkt werden.

Für Gerichte, die außer Haus verzehrt werden, galt dieser Satz bisher schon. Nun soll er auf den Verzehr vor Ort ausgeweitet und die Gewinnmarge der Gastronomen dadurch erhöht werden – wobei natürlich vorerst offen bleibt, wann mit einer Wiedereröffnung auf Grund von Covid-19 zu rechnen ist und vor allem wann die Gastronomen aus der kürzlich beschlossenen Regelung ihren Profit erzielen können.

Die Regierung kommt damit den Forderungen des DEHOGA Bundesverbandes endlich einen kleinen Schritt entgegen. Dieser besteht neben steuerlichen Entlastungen auch weiterhin auf eine vorsichtige Wiedereröffnung sowie auf die Bereitstellung von Direkthilfen aus staatlichen Rettungsfonds.

Dennoch befürchten die Interessenvertreter, dass diese Regelung bei den wenigsten Gastronomen zu einer Kompensierung der erheblichen Umsatzausfälle führen wird, wenn im Fall einer Wiedereröffnung Abstandsregelungen und weitreichende Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen. Zusätzlich müsse an die zahlreichen Club- und Barbesitzer gedacht werden, welche aufgrund ihres Gewerbes nicht von dieser Regelung profitieren können und wohl in der Rangfolge der Wiedereröffnungen auf den hintersten Plätzen stehen.

Eine Durchsetzung von Rettungsfonds bleibt daher weiterhin das Hauptziel des DEHOGA, da nur durch diese Hilfen alle Gastronomiebetriebe finanziell entlastet werden können.

Zurück

Conceptstories

News

Die Pandemie hat viele Branchen lahmgelegt, doch die Gastronomen hat es besonders hart getroffen. Im Sommer gab es noch die Möglichkeit, dass sich Restaurant- und Bar-Besucher im freien aufhalten konnten, doch in der kalten Winterzeit findet der Aufenthalt wieder mehr in den Lokalen statt. Doch was können Betreiber tun, um mehr Kundschaft zu generieren und weniger Einbußen im Hinblick auf den Umsatz zu verzeichnen?

Gastronomen sollen ab dem 01.07.2020 für einen begrenzten Zeitraum steuerlich entlastet werden. Das hat die Große Koalition in einer Sondersitzung am 22.04.2020 beschlossen. Demnach soll die Mehrwertsteuer für Speisen bis zum 30.06.2021 auf sieben Prozent herabgesenkt werden.

Der Start in das neue Jahr 2020 verlief auf dem Retailmarkt in NRW vielversprechend, der Aufwärtstrend aus 2019 setzte sich zunächst fort. Dies wird vor allem durch einige interessante Vermietungen im 1. Quartal bestätigt. Die verheißungsvolle Entwicklung wurde jedoch bereits Ende Februar/ Anfang März durch Corona sehr abrupt unterbrochen.

Die aktuelle Krise und die damit verbundenen Auswirkungen für den Retailmarkt sind zur Zeit nicht abschließend zu bewerten. Darüber hinaus hinterlassen verschiedene Situationen einige Rückfragen bei Vermietern und Mietern. Zu einigen dieser Fragen haben wir uns mit Frau Dr. Palm, Fachanwältin für Bau- und Architekturrecht, ausgetauscht und möchten das Ergebnis gerne mit Ihnen teilen.

Der deutsche Einzelhandel hat es im Jahr 2019 geschafft 535 Milliarden Euro Umsatz zu erzielen. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu 2009, denn da lag der Umsatz bei ca. 400 Milliarden Euro. Der Versandhandel übernimmt derzeit 13 Prozent des Handelsvolumens und hat sich ebenfalls stark etabliert.

conceptstories Immobilien – STORIES, die dank der Gründung durch die drei Unternehmen Larbig & Mortag, imovo sowie CUBION zukünftig gemeinsam erzählt und geschrieben werden.