Der deutsche Einzelhandel hat es im Jahr 2019 geschafft 535 Milliarden Euro Umsatz zu erzielen. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu 2009, denn da lag der Umsatz bei ca. 400 Milliarden Euro. Der Versandhandel übernimmt derzeit 13 Prozent des Handelsvolumens und hat sich ebenfalls stark etabliert.

Selbstverständlich stellt der Onlinehandel eine neue Konkurrenz für den klassischen Einzelhandel dar, da das Internet 24 Stunden verfügbar ist. Ein weiterer Fakt ist, dass Kunden/Käufer durch den Onlinehandel höhere Preisvorteile erzielen können, da die Prozesse und Abläufe viel einfacher sind. Dies hat natürlich Folgen für die traditionellen Einzelhandelsbetriebe. Zum Teil muss die Ware günstiger angeboten werden und zum anderen kann der gewünschte Umsatz nicht immer erzielt werden. Ein weiterer Aspekt für den Onlinehandel ist der leichte Einkaufsprozess, da die bestellte Ware meist bis vor die Haustüre geliefert wird. Hieraus ergibt sich eine weitere Herausforderung im Hinblick auf klassische Einzelhandelsbetriebe, da die Strukturprobleme dem klassischen Einzelhandel zu schaffen machen. Der Grund hierfür ist, dass die Anzahl an kleinen Einzelhandelsunternehmen, die Kosten für wichtige Investitionen nicht stemmen können und von großen Unternehmen überholt werden.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch viele positive Aspekte, welche für den klassischen Einzelhandel sprechen. Dies zeigen auch die oben genannten Umsätze, welche in diesem Jahr durch den Einzelhandel erzielt wurden. Ein weiteres positives Argument ist, dass die Ware direkt zur Verfügung steht und es keine Wartezeit gibt. Zudem kann man sich sofort ein Bild von der Qualität verschaffen und gegebenenfalls den Artikel zurücklegen, falls man unsicher ist. Diese Methode ist beim Onlinekauf leider nicht möglich, da der zugeschickte Artikel eine gewisse Wartezeit benötigt. Des Weiteren spielt der zwischenmenschliche Kontakt sowie das Kauferlebnis eine große Rolle für viele kauffreudige Kunden. Dieser ist beim Onlinehandel nicht gegeben. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist ein modernes Shopdesign des Ladenlokals. Dieses kann individuell angepasst werden und sorgt in der Regel für eine positive Kaufatmosphäre. Des Weiteren ist die kompetente Beratung der Mitarbeiter ein großer Vorteil, da auf direkte Wünsche oder Vorstellungen durch Fachkenntnisse vor Ort eingegangen werden kann. Ein weiteres positives Argument für den klassischen Einzelhandel, ist die Gestaltung des Produktsortiments. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass Produkte gewählt werden, die im Onlinehandel nicht im Fokus stehen oder nicht verfügbar sind, um sich von der breiten Masse abzuheben.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass es viele Argumente für, als auch gegen den klassischen Einzelhandel bzw. den Onlinehandel sprechen. Der Onlinehandel nimmt zwar immer mehr an Bedeutung zu und entwickelt sich ständig weiter - allerdings lässt sich als klassischer Einzelhändler (mit einem guten Konzept), dem Onlinehandel standhalten. Wie bereits erwähnt, sollte darauf geachtet werden, eine gezielte Produktauswahl anzubieten. Des Weiteren sollte das Shopdesign individuell an das Produktsortiment angepasst werden, um sich von der breiten Masse der Onlinehändler abzuheben und aufzufallen.

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Die Pandemie hat viele Branchen lahmgelegt, doch die Gastronomen hat es besonders hart getroffen. Im Sommer gab es noch die Möglichkeit, dass sich Restaurant- und Bar-Besucher im freien aufhalten konnten, doch in der kalten Winterzeit findet der Aufenthalt wieder mehr in den Lokalen statt. Doch was können Betreiber tun, um mehr Kundschaft zu generieren und weniger Einbußen im Hinblick auf den Umsatz zu verzeichnen?

Gastronomen sollen ab dem 01.07.2020 für einen begrenzten Zeitraum steuerlich entlastet werden. Das hat die Große Koalition in einer Sondersitzung am 22.04.2020 beschlossen. Demnach soll die Mehrwertsteuer für Speisen bis zum 30.06.2021 auf sieben Prozent herabgesenkt werden.

Der Start in das neue Jahr 2020 verlief auf dem Retailmarkt in NRW vielversprechend, der Aufwärtstrend aus 2019 setzte sich zunächst fort. Dies wird vor allem durch einige interessante Vermietungen im 1. Quartal bestätigt. Die verheißungsvolle Entwicklung wurde jedoch bereits Ende Februar/ Anfang März durch Corona sehr abrupt unterbrochen.

Die aktuelle Krise und die damit verbundenen Auswirkungen für den Retailmarkt sind zur Zeit nicht abschließend zu bewerten. Darüber hinaus hinterlassen verschiedene Situationen einige Rückfragen bei Vermietern und Mietern. Zu einigen dieser Fragen haben wir uns mit Frau Dr. Palm, Fachanwältin für Bau- und Architekturrecht, ausgetauscht und möchten das Ergebnis gerne mit Ihnen teilen.

Der deutsche Einzelhandel hat es im Jahr 2019 geschafft 535 Milliarden Euro Umsatz zu erzielen. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu 2009, denn da lag der Umsatz bei ca. 400 Milliarden Euro. Der Versandhandel übernimmt derzeit 13 Prozent des Handelsvolumens und hat sich ebenfalls stark etabliert.

conceptstories Immobilien – STORIES, die dank der Gründung durch die drei Unternehmen Larbig & Mortag, imovo sowie CUBION zukünftig gemeinsam erzählt und geschrieben werden.